Selbstliebe – wie geht das?

Spieglein

Ich habe vor einiger Zeit zu meinen Selbsterfahrungstagen vom 3. bis 7. Juni eingeladen, mit dem Titel “Spieglein, Spieglein an der Wand”.

Ich habe in der letzten Zeit dazu einige Fragen bekommen, und möchte mich daher heute noch einmal ausführlicher mit dem Thema auseinandersetzen. Dabei geht es ja letztendlich um Selbstliebe.

Wie soll denn das gehen? Ich höre sehr oft von Menschen, dass sie sich damit sehr schwer tun.


“Ich habe ja so viele Fehler, wie kann ich mich da mögen?”

“Wenn ich das und das erreicht habe, dann werde ich zufrieden mit mir sein.”

“Ich bin kein guter Mensch, ich habe es nicht verdient, geliebt zu werden.”

“Nein, ich mag mich nicht, schauen Sie mich doch an, wie soll ich mich mögen, wenn ich SO ausschaue? Wenn ich xxkg abgenommen habe, ja, dann vielleicht. So auf keinen Fall!”


Das alles finde ich sehr schade. Schauen wir uns doch andere Menschen an: Kinder, FreundInnen, PartnerInnen: Lieben wir die nicht, weil sie nicht perfekt sind? Was können kleine Kinder schon? Sie sind laut, anstrengend, fordernd. Und dann wieder süß und entzückend. Aber bringt uns das dazu, dass wir sie nicht lieben? Sie können noch nichts, sind ganz und gar nicht perfekt, und entwickeln sich körperlich auch erst. Trotzdem werden sie geliebt. Und nicht nur sie, auch die Erwachsenen in unserer Umgebung: Wer ist bitte schön perfekt, wer hat es also “verdient”, geliebt zu werden?

Ich sehe das so: Ja, ich mache Fehler. Ja, ich habe Baustellen. Ja, ich kann Vieles (noch) nicht. Ja, ich bin ein Mensch.

Ich darf das: Ich darf ein Mensch sein. Und Menschen haben Fehler. Immer. Das hat nichts mit der Frage zu tun, ob sie liebenswert sind, gar nichts.

Ich werde an meinen Fehlern arbeiten, ich werde versuchen, meine Baustellen zu bereinigen, ich werde an meinen Mängeln herumbessern, all das werde ich. Aber LIEBEN, das darf ich mich sofort, gleich heute. Weil ich liebenswert bin, weil ich mich bemühe, weil ich mich Menschen zuzuwenden versuche, weil es mir immer wieder auch gelingt, etwas gut zu machen.

Wenn Sie mit mir darüber reden wollen, wenn Sie mit mir darüber nachdenken wollen, wie Sie das in Ihr Leben einbauen können, dann machen Sie online einen Termin aus oder kommen Sie zu den Selbsterfahrungstagen.

Ich freue mich darauf, einen weiteren liebenswerten Menschen kennenzulernen!

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