Ein gutes Jahr: Großzügigkeit 2021

Die Natur ist großzügig: sie verschenkt reichlich an alle, die von ihr nehmen wollen. Gerade jetzt, im Sommer, können wir an vielen Stellen diese Großzügigkeit verkosten. Beeren in Fülle, Marillen, Kirschen, Pfirsiche, Melonen – es ist eine Freude für alle, die das lieben.

Aber nicht nur beim Essen: die Natur verschenkt Grün in allen Schattierungen, dazu bunte Blumen, blaue Seen, weiße Wolken. Auch hohe Berge, die zum Wandern und Klettern einladen, Höhlen, die Kühle und Abenteuer versprechen, Seen und Meere, die zum Schwimmen, Segeln oder Rudern bereit sind. Wälder, die Schatten spenden, Gewitter, die Spannung abladen, Regen, der erfrischt.

(Aber die Natur ist auch nicht zimperlich: sie kann sich nicht selbst regulieren – die Hochwasser der letzten Tage zeigen, wie gewaltig sie auch ist, bedrohlich, ja, sogar tödlich sein kann. Es ist unsere Aufgabe, die Natur nicht zu zerstören, sondern sie so gut es in unserer Macht steht, zu beschützen – die Aufgabe von jeder und jedem, da kann sich keineR heraushalten!)

Aber zurück zur Großzügigkeit! Ich bin davon überzeugt, dass man niemals zu gutmütig oder großzügig sein kann. Ich weiß: es gibt immer wieder Menschen, die sich ausgenützt fühlen, die von sich sagen, sie wären „zu gut“ gewesen, und dann enttäuscht bei mir in der Praxis sitzen und frustriert sind.

Ich bin mit nicht sicher, ob es das gibt: zu großzügig, zu gut. Ich bin nämlich der Überzeugung, dass Güte und Großzügigkeit erstens Geschenke sind, die wir machen, ohne dafür etwas zu erwarten. (Sonst ist es ein Deal, der nicht besprochen war: „ich gebe dir, damit du mir gibst“. Wenn man das aber vorher nicht ausgemacht hat, sondern nur unterschwellig erwartet hat, dann kann man sehr enttäuscht werden. Aber ehrlich: das liegt nicht nur an der Undankbarkeit der Umgebung, sondern auch an der zu geringen Klarheit von einem selbst.)

Zweitens glaube ich, dass wir vor allem so leben sollen, dass wir uns am Abend in den Spiegel schauen können, und mit unseren Handlungen zufrieden sein können. Ich bin für mich selbst so, wie ich sein möchte, unabhängig davon, wie die anderen darauf reagieren.

Im wirklichen Leben wird das Maßband, das an Menschen angelegt wird, weder um den Kopf, noch um Bauch oder Po gelegt, sondern um das Herz.

Wir alle lieben den Kontakt mit großzügigen Menschen – seien wir selbst auch so, dass wir angenehme ZeitgenossInnen sind!

Lebe großherzig, verschenke freizügig, gib so viel du kannst – für dein eigenes Wohl! Wenn du von Herzen gibst, wird dir das selbst die größte Freude machen!

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