Archive for the ‘Adventskalender 2019’ Category

Weihnachten 2019: einfach. richtig. schön. / 13. Dezember

13. Dezember 2019

13. Dezember: Glaube und Aberglaube

Freitag, der 13.! Das ist für viele Menschen ein Grund, sich zu fürchten. Sie gehen besonders vorsichtig an alles heran, und vor allem: sie erwarten das Schlechte. Es passiert wahrscheinlich an diesem Tag genauso viel oder wenig wie an allen anderen Tagen, aber heute sagt man: klar, dass es so kommen musste, es ist ja Freitag, der 13.!

Das bringt mich zu dem spannenden Thema der Erwartung, des Vorurteils, auch bekannt als „self fullfilling prophecy“. Wir erleben sehr häufig das, was wir erwarten, weil wir eben genau darauf unsere Aufmerksamkeit richten. Mir fällt das oft auf, wenn ich in ein andere Stadt fahre und dort Gebäude anschaue, von denen ich gelesen habe: die sind wirklich schön! Wenn ich aber mit derselben Vorerwartung die Häuser meiner Stadt ansehe, kann ich erkennen, dass die auch sehr schön sind. Wir sehen das, was wir erwarten. Das gilt für das Schöne wie für das Schlechte.

Glaube ist nicht das Gegenteil von Aberglaube, also nicht die Sicherheit, dass alles gut gehen wird (das ist auch Aberglaube). Glaube ist das Vertrauen, dass wir nicht alleine sind, egal, wie es geht. Dass wir von etwas getragen sind, das größer ist als wir – wie auch immer wir das nennen: Liebe, höhere Macht, Energie, Gott.

Ich glaube an das Gute in der Welt, ich glaube, dass dieses Gute immer stärker ist als das Böse. Ich glaube, dass in uns allen das Gute gewinnt, dass die Liebe größer ist als der Hass, dass die Freude mehr bewirkt als die Traurigkeit und dass wir es miteinander „einfach richtig schön“ haben können!

Weihnachten 2019: einfach. richtig. schön. / 12. Dezember

12. Dezember 2019

12. Dezember: Halb-Zeit.

Heute ist „Halbzeit“ in der Vorweihnachtszeit: Zeit, inne zu halten und eine Pause zu machen. Nachzudenken: ist es bisher so gelaufen, wie Sie es sich erwartet oder erhofft haben? Sind Sie zufrieden damit, wie Sie den Advent heuer gestalten? Reden Sie auch mit den Menschen, die mit Ihnen gemeinsam durch diese Zeit gehen: wie geht es Euch miteinander, heuer, an Weihnachten 2019?

Nutzen Sie den heutigen Tag, um eine Reflexion zu machen, vielleicht eine Korrektur vorzunehmen oder sich auch zufrieden auf die Schulter zu klopfen: gut unterwegs bisher! Wagen Sie einen Blick auf Ihre Umgebung: wie geht es denen? Mit dem Advent, mit den Vorbereitungen, mit Ihnen? Ist es eine gute Zeit, die Sie heuer halten, gestalten Sie es gut für sich und andere? Oder ist es mehr eine „halbe“ Zeit: immer in Hektik, immer unterwegs, nie wirklich eine „gute“ Zeit?

Zeit ist das Wichtigste, was wir haben (das wird uns meist erst dann bewusst, wenn sie knapp wird!), und damit sollten wir niemals achtlos umgehen! Nie ist es unwichtig, wie wir genau den heutigen Tag, genau diese Woche, genau dieses Jahr, genau diese Weihnachten gestalten. Wir hoffen es zwar nicht, aber es könnte ja sein, dass es das letzte Mal ist, dass wir es so erleben können. Es ist nie egal, nie unwichtig, aber das merken wir oft erst im Nachhinein.

Nehmen Sie sich ernst, nehmen Sie die Zeit wichtig und nützen Sie den heutigen Tag, um ehrlich mit sich zu sein: nutze ich meine Zeit gut? Halb-Zeit oder ganz wichtige Zeit?

Weihnachten 2019: einfach. richtig. schön. / 11. Dezember

11. Dezember 2019

11. Dezember: Einfachheit

Es gibt – angesichts des Konsumwahns – eine steigende Anzahl von Menschen, die Sehnsucht nach mehr Einfachheit haben. Aus Gründen des Umweltschutzes, des Widerstandes gegen den Kapitalismus, der Komplexität des Lebens insgesamt. Wir wollen es nicht mehr so unübersichtlich haben, wollen einfach leben, wollen einfach leben.

Tiny housing, Müllvermeidung, Simplify your life, regional einkaufen, etc., all das trifft die Sehnsucht vieler Menschen. Falls Sie das auch kennen, vor allem jetzt, in der Vorweihnachtszeit: tun Sie das doch einfach einmal heute! Essen Sie nichts Aufwändiges, kaufen Sie heute nichts ein, was Sie nicht wirklich brauchen, sprechen Sie mit Ihrer Familie darüber, wie Sie den Heiligen Abend anders gestalten können: einfacher, echter. Nicht immer ist mehr auch besser, sondern weniger kann entscheidend mehr sein!

Statt komplizierter Menüfolgen, aufwändig gestalteter Feste oder mühsam dekoriertem Hausschmuck lade ich Sie ein, heute Abend einfach einmal beisammen zu sitzen, Lieder zu singen, Geschichten vorzulesen, zu reden und vom Tag zu erzählen. Heute Abend wird alles ganz einfach, haben Sie Mut – Sie können das ja einmal versuchen. Wenn es Ihnen nicht gefallen hat, probieren Sie morgen etwas Anderes, aber einen Versuch ist es wert, finde ich. Wir müssen oft erst nach unserer Form der Einfachheit suchen, geben Sie nicht auf, wenn Sie es nicht sofort angenehm finden, manchmal muss man sich auch erst wieder an das Gute und Einfach gewöhnen.

Haben Sie heute einfach einen ganz einfachen Abend! Erleben Sie dabei etwas, was Ihnen vielleicht unvertraut, aber doch richtig vorkommt: richtig einfach, einfach richtig!

Hier der Link zu einer sehr interessanten Initiative!

Weihnachten 2019: einfach. richtig. schön. / 10. Dezember

10. Dezember 2019

10. Dezember: einfach richtig.

Was ist denn „richtig“? Und wie kann es „einfach“ sein, es „richtig“ zu machen? Das alles sind sehr wichtige Fragen, nicht nur zu Weihnachten, sondern jeden anderen Tag des Jahres auch. Aber unsere Zielrichtung ist jetzt Weihnachten – Sie werden selbst wissen, was das für den Rest ihres Jahres / Lebens bedeutet.

Wie trifft man eine Entscheidung, mit der man zufrieden sein kann? Ganz konkret, zB: wie wollen Sie heuer den 2. Weihnachtstag, den 26. Dezember, gestalten (ich nehme an, Sie haben den 24. und den 25.12. schon geplant, deshalb suche ich einen Tag, der möglicherweise noch Spielraum für Ihre Entscheidung hat)?

Was ist richtig, für Sie? Oder viel wichtiger: gibt es überhaupt ein richtig oder falsch bei Entscheidungen? Sie könnten vielleicht zuhause bleiben, entspannen, die Kinder spielen lassen, Sport machen, jemanden besuchen. Gut kochen und essen oder einfach einmal nach dem vielen Essen einen Obsttag einlegen. Fernsehen, lesen, plaudern. Oder in Stille und Ruhe bleiben. Yoga oder Meditation. Die Familie treffen. Die Geschenke würdigen, anschauen, benutzen. Musik machen oder hören. Eine Geschichte lesen, erzählen, erfinden, schreiben.

Ich glaube, es gibt keine falsche Entscheidung, außer, sich nicht zu entscheiden und das Leben einfach laufen zu lassen, anderen die Entscheidung (meistens) zu überlassen, denn das macht in uns das Gefühl, nicht wirklich selbst zu leben, sondern „gelebt“ zu werden. Wozu auch immer Sie sich also für den 26. Dezember entscheiden: machen Sie es – nicht richtig, sondern „beherzt“! Alles, was wir machen, hat Folgen, nicht alle davon sind auch angenehm, aber das macht nichts: wir können das schon aushalten! Es ist kein Zeichen einer „falschen“ Entscheidung, wenn nicht alles immer nur lustig ist, es ist nur ein Zeichen dafür, DASS Sie sich für etwas entschieden haben.

In diesem Sinn: machen Sie es „einfach richtig“, weil es ist nämlich richtig einfach, sich richtig zu entscheiden, wenn man weiß, dass es kein „falsch“ gibt.

Weihnachten 2019: einfach. richtig. schön./ 9. Dezember

9. Dezember 2019

9. Dezember: einfach arbeiten.

Ich hoffe, Sie haben das Wochenende gut verbracht, waren freundlich zu Ihrer Umgebung, hatten einen „schönen Tag“. Heute starten wir wieder in den Alltag, der Montag ist für viele Menschen eine besondere Herausforderung. Darum heute: einfach arbeiten.

Wie geht das : „einfach“ arbeiten? Ist Arbeit nicht meistens anstrengend, kompliziert, mühsam? Ja, meist ist es das, aber viel hängt auch davon ab, wie sehr wir uns (innerlich) dagegen wehren. Je größer der Widerstand, desto anstrengender ist es. Weil (bei körperlicher) Arbeit dann nicht nur die Muskel arbeiten müssen, die wir halt für die Bewegung brauchen, sondern auch die, die dagegen halten. Selbst wenn wir das nicht absichtlich machen (und das könnten wir gar nicht), wird es doppelt anstrengend. Das gilt auch für geistige Arbeit: wer nicht mag, hat es doppelt schwer.

Wenn wir uns hingegen innerlich mit einer Arbeit einverstanden erklären, dann muss nur eine Muskelgruppe arbeiten, dann gibt es weniger inneren Widerstand, und dann geht die Arbeit leichter von der Hand. Es wird dadurch nicht alles einfach oder leicht, es kann schon anstrengend und kompliziert bleiben – aber das ist ja okay: wir sind erwachsen, und Erwachsene können schon mal etwas Anstrengendes oder Kompliziertes machen – wer sollte es denn sonst tun? Und nach der Arbeit dürfen wir ausruhen, entspannen – Feierabend haben, den wir wohl verdient haben.

In diesem Sinn: einen einfachen Arbeitstag und danach eine gute Ruhe!

Weihnachten: einfach. richtig. schön. / 8. Dezember

8. Dezember 2019

8. Dezember: der schöne Tag.

Schönen Sonntag! Warum sollte es ein schöner Sonntag sein? Wie kommen wir dazu, gerade den Sonntag (und weiter: gerade diese Zeit im Dezember) als „schön“ zu bezeichnen? Was ist anders an diesen Zeiten, dass wir sie so besonders herausstreichen?

Sonntag ist zunächst einmal: kein Werktag, und die Weihnachtszeit: kein Alltag. Wir brauchen den Alltag und seine Routine, damit wir Festzeiten als besondere Zeiten überhaupt wahrnehmen können. (Wer immer feiert, der feiert nicht mehr, für den ist das die neue Normalität, der neue Alltag geworden.)

Feiertage sind Tage, an denen wir „aus der Zeit steigen“, in der wir den Alltag und uns selbst unterbrechen können, um inne zu halten, um uns dessen bewusst zu werden, was uns wichtig ist. Im alten Ägypten gab es die Zeremonien, die rituell für die Aufrechterhaltung der Ordnung abgehalten wurden, und dann gab es „den schönen Tag“. An diesem Tag wurde zweckfrei gefeiert, das Leben gefeiert, einfach die Tatsache, dass wir leben, dass es gut ist, am Leben zu sein.

Das kann uns heute begleiten: es ist ein „schöner Tag“, ein Anders-Tag. Darum dürfen wir diesen Tag auch anders gestalten als den Alltag, und uns Zeit nehmen für das, was uns wichtig ist. Das Leben feiern, die Gemeinschaft mit Menschen, die wir mögen, mit Tieren oder der Natur, mit Beschäftigungen, die uns Freude machen.

In diesem Sinne: einen schönen Sonntag!

Weihnachten: einfach. richtig. schön. / 7. Dezember

7. Dezember 2019

7. Dezember: einfach freundlich sein.

Wir haben vielleicht heute Zeit, uns um Andere zu kümmern: unsere Familie, unsere FreundInnen, unsere Nachbarn oder Menschen, die wir zufällig treffen. Heute, am Samstag, könnten wir dafür Zeit finden (nicht nur am Wochenende, aber da besonders.)

Mir gefällt gut der Gedanke der „random acts of friendliness“: zufällige Akte der Freundlichkeit. Menschen, die uns gerade heute begegnen, einfach mit eine Geste der Freundlichkeit beglücken.

Wir sind alle vernetzt, haben damit auch eine viel größere Reichweite als wir denken. Wenn man an einem Ort anstösst, wird sich das Gute verbreiten (genauso wie eine Krankheit ansteckend sein kann). Stecken Sie die Menschen, die Sie heute treffen, mit Freundlichkeit an! Lächeln Sie, sagen Sie ein nettes Wort, helfen Sie jemandem unvermutet. Wichtig dabei ist, nicht auf eine Antwort zu warten, es tatsächlich ohne Erwartung zu machen. Einfach so, weil Sie können!

Das Schöne daran ist, dass es uns selbst so gut tut, freundlich zu sein. Versuchen Sie einmal, beim Autofahren einfach zu lächeln: Sie werden besser gelaunt sein, geduldiger mit den anderen und letztendlich selbst zufriedener ankommen. Nehmen Sie also als Losung für den heutigen Tag (und die ganze Adventszeit): einfach freundlich sein!

Weihnachten: einfach. richtig. schön / 6. Dezember

6. Dezember 2019

6. Dezember: das richtige Maß.

Das Wochenende steht bevor, schon das zweite im Advent. Wie wollen Sie es gestalten? Geschenke kaufen, Kekse backen, basteln, mit Anderen gemütlich zusammen sein, vielleicht sogar in eine Kirche gehen oder im Stillen beten/meditieren/sich besinnen?

Alles davon ist gut, und an nichts gibt es etwas auszusetzen, solange wir das richtige Maß einhalten. Was aber ist dieses „richtige“ Maß? Wann ist es genug, wann zu viel, wann zu wenig?

Mir scheint es so, dass wir, wenn wir das richtige Maß gefunden haben, danach angenehm „satt“ sind: wir haben ein wohliges Gefühl, dass wir bekommen haben, was wir gebraucht oder uns gewünscht haben. Es fühlt sich richtig und stimmig an, wir sind zufrieden.

Wenn wir zu viel von etwas genommen haben, dann sind wir nicht zufrieden, sondern „überfressen“ – das ist kein angenehmes Gefühl. Wenn Kinder zu lange auf einer Party sind, sind sie danach überdreht, aufgekratzt, überreizt – und spätestens auf dem Heimweg brechen sie zusammen, weinen, streiten, schreien herum.

Das ist kein gutes Gefühl, sondern ein unangenehmes, und wir dürfen uns selbst ernst nehmen: das wollen wir so nicht. Hier kommt der Spruch meiner Oma zur Geltung: man soll aufhören, wenn es am schönsten ist! (Ich bin ja jetzt selbst auch Oma, ich kann anfangen, diese Sprüche selbst zu verwenden…!)

In diesem Sinne: halten Sie Maß, gönnen Sie sich das, was Sie gerne haben, in einer Dosierung, die Ihnen gut tut, sodass Sie mit sich selbst zufrieden sind, wenn Sie nach dem Wochenende auf dieses zurückschauen!

Weihnachten: einfach. richtig. schön / 5. Dezember

5. Dezember 2019

5. Dezember: einfach gut sein.

Heute ist Nikolaus-Tag, da gibt es viel Brauchtum um den „guten“ Nikolaus, der für die guten Taten als Belohnung Geschenke bringt und den „bösen“ Krampus, der für die bösen Taten bestraft. Das bringt uns zur Frage, was wir als „gut“ oder „böse“ bezeichnen.

Es ist nur scheinbar einfach, zwischen gut und böse zu unterscheiden, denn alle Menschen sind immer davon überzeugt, selbst das Gute und Richtige zu tun (und dass die anderen das Böse und Falsche machen). Woran erkennt man also, ob etwas gut oder böse ist, falsch oder richtig?

Ich denke, es wird sich am besten an den Auswirkungen unserer Taten zeigen (und nicht an der Motivation, aus der heraus eine Tat geschieht). Wenn etwas Folgen hat, die zur Verbreitung der Freude für Andere beiträgt, dann kann es eine gute Tat gewesen sein, wenn Menschen dabei zu Schaden gekommen sind, traurig geworden oder es ihnen Schmerz oder Kummer bereitet hat, dann scheint es keine gute Sache gewesen zu sein.

Und die Belohnung ist dann, zu sehen, wie sich das Gute, das wir bewirkt hat, ausbreitet. Bestrafung umgekehrt kann sein, die Schmerzen, die wir anderen bereitet haben, zu bemerken und nichts dagegen machen zu können. Wenn wir auf das schauen, was wir an Freude und Liebe in die Welt bringen können, dann ist ein Schoko-Nikolaus eine schwache Belohnung dagegen, denn die Freude auf den Gesichtern der anderen ist der beste Lohn, den wir haben können. Das macht unser Weihnachten schon heute schön: einfach gut sein!

Weihnachten: einfach. richtig. schön. / 4. Dezember

4. Dezember 2019

4. Dezember: richtig schön.

Heute wenden wir uns dem „schön“ zu: was sind für Sie „schöne“ Weihnachten? Was macht das Fest oder die Zeit rundherum „schön“? Oft ist mit Vorstellungen verbunden, dass die Landschaft verschneit ist, dass man mit den richtigen Menschen zusammen feiert oder dass man die gewünschten Geschenke bekommt.

Ich finde es in Ordnung, all diese Vorstellungen und Wünsche zu haben – wie soll es auch sonst gehen? (Man kann nicht so tun, als ob man sich etwas nicht wünschen würde.) Das Entscheidende für mich scheint zu sein, dass diese Vorstellungen nicht zu einer Bedingung erhoben werden, so, als ob es ohne dieses keine „schöne“ Weihnachten geben könnte. Wünsche sind Optionen, aber sie sollten keine Vor-Stellungen vom Leben sein.

Wenn man dem Leben seine Wünsche aufzwingen will, dann kommt es dazu, dass davor die eigene Idee ist, und dahinter das Leben, wie es eben ist. Dann werden sie tatsächlich zu Vor-Stellungen, und die haben dann nichts mit dem Leben zu tun. Die Folge kann dann sein, dass man sich vor lauter Enttäuschung über das Leben, das so anders ist als man es sich wünschen würde, frustriert ist und das Gefühl hat, etwas nicht bekommen zu haben, das einem zustehen würde. Trotz und Enttäuschung sind die Folgen.

Da wollen wir nicht hin: wir dürfen uns alles wünschen, wenn wir wissen, dass es schön wäre, wenn wir es bekommen, aber es auch noch gut ist, wenn es anders kommen sollte. „Schöne Weihnachten“ kann dann bedeuten, dass wir unabhängiger werden von dem, was wir uns vorgestellt haben, dass wir frei sind von Bedingungen, die wir nicht beeinflussen können und dass wir uns neugierig dem öffnen, was das Leben uns heuer bieten wird. Dann kann Weihnachten auch so richtig „schön“ werden.