Archive for the ‘Jahreszeiten’ Category

Sommerreihe 2018: nach Lust und Laune 3: vom richtigen Umgang mit Dinosauriern

16. Juli 2018

tyrannosaurus-855188_640

Vom richtigen Umgang mit Dinosauriern:

Nun, ich komme diese Woche noch einmal auf die Dinosaurier zu sprechen und dazu, was das für den Umgang mit Gefühlen bedeutet.
Zurück also zu Jurassic Park. Wer gut aufgepasst hat, weiß: die richtig Bösen sehen nur, wenn man sich bewegt. Man muss ganz still halten und warten, bis der große sabbernde Mund mit den vielen spitzigen Zähnen fertig ist mit der Suche. Sobald man sich bewegt, können sie die Beute wahrnehmen und fressen sie sofort. Da heißt es: atmen und warten. Warten und atmen. Und wenn man das richtig gemacht hat, gehen sie wieder weg.
Genauso ist es mit Gefühlen: sie gehen wieder weg, wenn man sie nicht füttert! Und zwar ziemlich schnell: die meisten Gefühle sind nach 10, maximal 20 Minuten wieder verschwunden.

Stillhalten geht so: atmen und warten. Warten und atmen.
Füttern hingegen geht so: immer neue Argumente suchen, das Gefühl immer neu aufflackern lassen. Besonders gut gelingt das mit Sätzen, die „immer“, „nie“, „schon letzte Woche“ oder ähnliche Elemente enthalten.

Und wir füttern die Gefühle, weil sie sonst so schnell verschwinden würden, und wir gerade erst so richtig schön hineingekommen sind. Denken Sie zB. an den letzten Streit: wie lange hält so ein Streit vor, wenn wir uns auf den aktuellen Anlass konzentrieren würden („Du hast heute – und nur von heute sprechen wir – diese eine Sache getan!“)? Viel besser eignet sich da, auch noch Vergehen aus dem Rucksack zu zaubern, die „immer“, „nie“ oder „schon letzte Woche“ begangen wurden. Es gibt doch in jeder Beziehung noch so viel Unbestrittenes, das auf seine Entdeckung wartet!
Oder ein anderes Beispiel (um auch ein positives zu nennen): wie lange genau lachen Sie über einen Witz? Mehr als 10 Minuten? Eher nicht. Auch da „füttern“ wir die lustige Stimmung mit weiteren Erzählungen, Witzen und Anekdoten. (Aber darüber beklagt sich zum Glück nie jemand 🙂 !)

man-2753309_1280-e1531559003938.jpg
Experiment 3:
Warten und atmen oder füttern?

Experimentieren Sie bewusst mit diesen beiden Vorgehensarten: einmal warten und atmen Sie (und dabei  können Sie ruhig das Gefühl konkret benennen zB: „Ich ärgere mich gerade über diese Aussage“, oder: „Dieses Erlebnis macht mich jetzt gerade traurig“). Bitte bleiben Sie mit Ihren Gedanken ausschließlich bei dieser einen Situation. Und dabei atmen Sie und warten, bis „sich der Dino verzogen hat“. Schauen Sie auf die Uhr, um sich selbst zu beweisen, wie schnell das gehen kann.
Die andere Vorgangsweise ist uns meist besser vertraut, aber beobachten Sie trotzdem (im Idealfall an einer angenehmen Situation): was tun Sie alles, damit ein Gefühl bleibt? Wie genau füttern Sie es, was braucht es, um bei Ihnen zu bleiben?
Auch hier wieder: viel Freude beim Entdecken!
Advertisements

Sommerreihe 2018: nach Lust und Laune 2: Launen sind Dinosaurier

9. Juli 2018

museum-1015720_640

Launen sind Dinosaurier

Wie wir schon letzte Woche bemerkt haben, sind unsere Launen tatsächlich sehr wichtig für uns, auch wenn wir uns dessen oft gar nicht so bewusst sind: wir sind unter ihrem Einfluss Tag und Nacht, in guten wie in schlechten Tagen.
Unsere Gefühle begleiten uns Menschen nämlich schon unendlich lang, viel länger als unsere Großhirnrinde, wo der logische Verstand sitzt. Emotionen hatten auch die Dinosaurier, der Verstand ist im Vergleich dazu sehr, sehr jung, grade mal ein paar 1000 Jahre alt.
Das bedeutet aber auch: der Verstand wird im Zweifelsfall von diesen uralten Teilen des Gehirns gar nicht wirklich ernst genommen, in dem Sinn von: „Du warst Millionen Jahre noch nicht einmal auf der Welt, da habe ich mich schon um unser Überleben gekümmert! Was willst du mir schon erzählen darüber, ob etwas gefährlich, dumm oder unterhaltsam ist! Wenn ich etwas  lustig finde, dann IST es lustig, wenn ich Angst habe, IST es gefährlich – da kannst du argumentieren soviel du willst.“
Gegen Emotionen anzukämpfen ist also in etwa so sinnvoll, wie sich als Mensch mit einem Dino anzulegen. Und wer Jurassic Park gesehen hat, weiß, dass das eher nicht so eine gute Idee ist …
Zum Glück kommen wir in den meisten Fällen gut miteinander klar. Denken Sie nur an die Gefühle, die Ihnen eine Feier bereitet, oder ein Urlaubstag, ein gutes Essen, nette Gesellschaft, etc. Es wird manche Fälle geben, wo Sie sich nicht so ganz einig sind mit Ihrer Laune, aber darüber sprechen wir ein anderes Mal.
Experiment 2:dinosaur-958011_1280
Respekt und Neugierde
 
Denken Sie bitte darüber nach, wie Sie mit einem Dino umgehen würden, wenn Sie einen treffen würden. (Falls Ihnen nichts einfällt: keine Panik, das weiß niemand!)
Auf jeden Fall hätten Sie vermutlich eine von zwei Reaktionen: Respekt und/oder Neugierde. Ich lade Sie ein, mit denselben Reaktionen auf Ihre Launen zuzugehen: einerseits mit Respekt („wow, du passt wirklich gut auf mich auf“) und andererseits mit Neugierde („was machst du jetzt wohl als nächstes?“). Nähern Sie sich Ihren Gefühlen wie einE ForscherIn: offen, sachlich und nicht wertend. Lassen Sie sich von Ihren inneren Dinos überraschen!

Sommerreihe 2018: „nach Lust und Laune“

2. Juli 2018
mental-2303095_640

 Darf ich vorstellen: die Laune!

childhood-1884281_640Sie hat ja keinen besonders guten Ruf, das muss man schon sagen. Eine Laune zu haben ist nicht so angesehen oder sogar ein bisschen anrüchig, man sollte sie besser unterdrücken, oder wenn schon, dann soll man damit in sein stilles Kämmerchen gehen und sie dort ausleben. (Oder als Frau: bitte keine hormonell bedingten Ausbrüche!) 
Wenn ich „Laune“ google, dann kommt schnell die Einteilung in „gut“ oder „schlecht“. Gute Laune sollte man möglichst haben, hat sie aber anscheinend selten. Schlechte Laune hingegen hat man offenbar öfter oder leichter, darf man aber nicht. („Meine Laune schwankt zwischen Axt und Benzin“ – „Hallo, kleines Muffelmonster“ – „An alle, die noch gute Laune haben: morgen ist Montag.“) und man sollte sie möglichst bald wieder in die gute Laune umtauschen, dazu gibt es etwa 783 „gute Laune“ Kärtchen, Sprüche oder Weisheiten.
Ich lade Sie ein, sich der Laune etwas freundlicher zu nähern. Schließlich basiert fast unser ganzes Leben darauf, und auch die meisten unserer Entscheidungen. („Wenn man etwas kaufen will, dann recherchiert man erst sorgfältig, fragt die FreundInnen und dann kauft man das, was im Geschäft am schönsten ausschaut.“)
Gehen wir also auf die Suche nach unseren Launen und versuchen wir einen Sommer lang, uns mit ihnen anzufreunden!

(Bei allen Vorschlägen, die ich Ihnen im Laufe dieses Sommers machen werde: befolgen Sie sie nur nach Lust und Laune. Nehmen Sie es leicht, es ist ein Spiel, zu dem ich Sie einlade. Wenn Sie keine Lust dazu haben, dann tun Sie es einfach nicht, aber wenn es gerade zu Ihrer Laune passt: herzliche Einladung!
In diesem Sinn: Schönen und launigen Sommer !)

Experiment 1: Launen – Beobachtungemoji-2762568_640
Üben Sie diese Woche, Ihre Launen einfach einmal zu beobachten: wie geht es Ihnen so im Laufe des Tages? Wie verändern sich Ihre Gefühle, was macht, dass es Ihnen besser geht, oder was verschlechtert Ihre Laune?
Versuchen Sie dabei, respektvoll mit sich umzugehen: alle Launen, alle Gefühle, haben dasselbe Recht, in Ihrem Leben zu sein. Bewerten Sie nicht (gleich / vorschnell / leichtsinnig), was Sie vorfinden – lassen Sie da, was eben schon einmal da ist.
Wenn Sie wollen, führen Sie ein „Tagebuch der Launen“, in dem Sie die aufschreiben und vielleicht auch in Skalen eintragen, wie stark diese Laune heute Vormittag war, wie sie sich gegen Nachmittag verändert hat und was damit am Abend geschehen ist.
Gehen Sie dabei vor wie eine ForscherIn: beobachten Sie sich, wie Sie einen Vogel oder ein physikalisches Experiment beobachten würden: alles ist erlaubt, alles ist möglich. Verändern Sie es nicht, bewerten Sie es nicht (das kommt später sowieso noch). Viel Freude beim Experiment 1!

Frohe Ostern!

2. April 2018

 

laughter-449781_1280

Ich wünsche Ihnen allen schöne Osterfeiertage, die mehr sind als nur Süßigkeiten essen und Verwandte treffen: die Sie verstehen und erleben lassen, was Erlösung bedeutet!

Los-Lösung von allen Verhaftungen, Ängsten und Befürchtungen.

Ab-Lösung von allen Süchten, Bedingungen, Erwartungen.

Er-Lösung von allem, was die Freiheit behindert.

In diesem Sinn: frohe Ostern!

Willkommen im Neuen Jahr!

8. Januar 2018

budding-200989_640

 

Ein neues Jahr bringt immer auch ein Gefühl für einen Neuanfang mit sich: neue (alte, aufgefrischte) To-do-Listen, Vorsätze, ein neues Fitness-Programm, eine Diät, ein Sparprogramm, … Das alles sind gute Dinge, denn es braucht immer wieder eine Erinnerung daran, was wichtig ist in unserem Leben, wo unsere Prioritäten liegen, was wir (immer schon) erreichen wollten.

Mein Vorschlag für das neue Jahr ist ein wenig anders:

Schärfen Sie den Blick für die Schönheit der Welt um sich!

snow-3062519_640

  • Für die Natur, die noch im Ruhen ist und vielleicht unter einer Schneedecke liegt.
  • Für die Nacht, die still und finster ist, und für das Anbrechen des Tages.
  • Für den Sternenhimmel in einer klaren Nacht.
  • Für einen Sonnenaufgang über dem Nebel.
  • Für Menschen in ihrer Einzigartigkeit.
  • Für ein Lächeln, das das Herz wärmt.
  • Für eine Freundlichkeit, die den Tag verschönert.
  • heart-3063045_640Für Zeichen der Liebe.
  • Für alles, was Ihr Herz bewegt.
  • Für gute Gedanken, lustige Begebenheiten, interessante Ideen, nette Gespräche.
  • Für Tiere, die uns begegnen.

 

 

Ich bin sicher, Sie werden Einiges finden, worin Sie Schönheit erkennen können. Beginnen Sie das Jahr nicht mit Widerwillen sondern begrüßen Sie es, indem Sie sich für die Schönheit, die uns umgibt, bedanken.

24 Gute Taten für dich und die Welt. Adventkalender 2017. 24. Dezember

24. Dezember 2017

24

Danke, dass Sie mir durch den Advent gefolgt sind, dass Sie hoffentlich die eine oder andere gute Tat für sich und die Welt gemacht oder geplant haben, dass Sie sich Gedanken über Ihr Verhalten gemacht haben und vielleicht sogar erkannt haben, wie Sie in Zukunft anders mit sich und der Welt umgehen wollen.

moose-3017378_640Die heutige Aufgabe ist leicht: machen Sie sich den Tag so einfach wie möglich.

Am Ende des Tages zählt nicht die Anzahl der gefahrenen Kilometer, der ableisteten Küsse und Umarmungen, der Geschenkt-ausgelieftert / beschenkt-werden Relation, der verbrannten Kerzen oder perfekten Essens.

Am Ende des Tages zählt, ob Sie einen weiteren guten Tag hatten: Sie und die Welt, die Sie umgibt. Daran werden Sie hoffentlich noch nächstes Jahr denken, falls ich Sie in einem weiteren Adventskalender fragen werde, woran Sie sich an diesem Tag noch erinnern.

christmas-2910468_640

Eine sehr gute Tat für sich und die Welt ist, sich und die Welt genau so gut sein zu lassen, wie sie ist.

Leichte Weihnachten!

24 Gute Taten für dich und die Welt. Adventkalender 2017. 23. Dezember

23. Dezember 2017

23

 

Zum letzten Mal bitte ich Sie: nehmen Sie den Kalender zur Hand. Sie haben jetzt, wenn Sie sich Ihre „Sterne“ verdient haben, schon so manches Event für das kommende Jahr eingeplant.

man-211505_640Heute geht noch eines: eine Überraschung für IhreN LiebsteN planen. (Sie haben vielleicht schon ein Date eingetragen, hier geht es noch einmal darum, zwei sind schließlich besser als eines :)! )

Sehr spät im Jahr, vielleicht schon im Spätherbst oder sogar im beginnenden Winter, nehmen Sie sich eine Überraschung vor, mit der Sie Ihre Frau /Ihren Mann erfreuen können. Es muss kein ganzes Date sein, jede Überraschung ist gut.

dinosaur-1564323_640Und wenn Sie noch so viel Zeit haben bis dahin – ist es fast so, als wäre es auch eine Überraschung für Sie selbst. Denn in beinahe einem Jahr haben Sie schon wieder total vergessen, dass Sie sich das vorgenommen haben. Also planen Sie genau, Sie werden sich selbst dankbar sein, wenn Sie dann nicht „auf einmal“ völlig unvorbereitet vor der Tatsache stehen, dass Sie heute schon einen Stern einkassiert haben, an den Sie sich dann kaum noch erinnern können. Sie tun sich einen Gefallen, wenn Sie sich heute ganz genau ausdenken und einschreiben, was Sie vorhaben.

girl-2105154_640

 

Und in einem Jahr: halten Sie sich daran, wenn das irgendwie möglich ist! Viel Freude!

24 Gute Taten für dich und die Welt. Adventkalender 2017. 22. Dezember

22. Dezember 2017

22

Noch einmal möchte ich Sie zu einem Blick zurück ermutigen: haben Sie genug für „die Welt“ getan im Jahr 2017?

fire-1115641_640Sind Sie mit dem einverstanden, was Sie gemacht haben? In Bezug auf Umweltschutz, Politik, Gesellschaft, Verbreitung guter Atmosphäre, vielleicht sogar Ehrenamt?

Sie sind das Maß Ihrer Zufriedenheit, niemand sonst kann das machen. Das kann bedeuten, dass Sie schon sehr viel mehr machen als die meisten, aber wissen, dass ein paar Dinge durchaus noch möglich und notwendig wären. 

garden-1825636_640Oder Sie unternehmen nur wenig, merken aber, dass das genau so viel ist, wie Sie im Moment an Kraft zur Verfügung haben, weil jede Energie für die vorhandenen Projekte notwendig sind.

Sie alleine wissen es, und ich ermuntere Sie zu schonungsloser Ehrlichkeit sich selbst gegenüber! Nur für einen Augenblick: tun Sie genug für die Welt?

Und dann: handeln Sie entsprechend Ihrer Erkenntnis!

24 Gute Taten für dich und die Welt. Adventkalender 2017. 21. Dezember

21. Dezember 2017

21

Wenn Sie heute auf das vergehende Jahr zurückblicken und sich fragen, welche Zeit die anstrengendste für Sie war – was würden Sie antworten?

Was war das Mühsame? Warum ist es dazu gekommen? Hätten Sie etwas tun können, um es zu verhindern? Hätten Sie etwas tun können, um es sich leichter zu machen?

maze-1804499_640Manche Dinge im Leben können wir weder voraussehen noch verhindern, aber wir können dann im Nachhinein vielleicht doch noch etwas Gutes daran erkennen – was könnte das Gute gewesen sein, dass sich aus dieser Situation ergeben hat / entwickeln könnte?

Ich hoffe, das Nachdenken darüber bringt Sie dazu, in Zukunft ein wenig besser, liebevoller oder aufmerksamer mit sich umzugehen.

sunblock-1461397_1280

Nicht alles können wir super elegant lösen, aber immer können wir liebevoll mit uns selbst sein.

24 Gute Taten für dich und die Welt. Adventkalender 2017. 20. Dezember

20. Dezember 2017

20

Wir sehen sie ständig: auf der Strasse, an der Kreuzung, vor dem Supermarkt: die Armen, Bedürftigen, meist mit Migrationshintergrund, wie man das heute sagt.

hobo-315961_1280Sie versuchen, uns etwas zu verkaufen oder betteln um Geld. Ich habe Sie letztens schon dazu aufgefordert, darüber nachzudenken, wie Sie sich diesen Menschen gegenüber verhalten wollen, was die finanzielle Seite angeht.

 

Heute lade ich Sie ein, sich der menschlichen Seite anzunehmen. An einem Tag im kommende Jahr: reden Sie mit einem „armen“ Menschen! Geben Sie nicht nur Geld oder gehen Sie nicht achtlos vorbei, sondern schauen Sie sie an, auch wenn Sie (diesmal) nichts geben. Das sind Menschen! Und es macht einen großen Unterschied, ob wir uns gesehen fühlen oder nicht.

sculpture-2196139_640Ich habe mir angewöhnt, die BettlerInnen, denen ich begegne, immer zu grüßen. Sie anzuschauen, anzulächeln und „Guten Tag“ zu sagen. Das ist anfangs ungewöhnlich, aber im Laufe der Zeit wird es ganz normal. Wir grüßen doch sonst auch viele Menschen, die wir nicht so gut kennen.

Und vielleicht können Sie sogar einmal ein echtes Gespräch anfangen: Wie geht es Ihnen, woher kommen Sie, fühlen Sie sich wohl in Österreich? Sie können am Schluss des Gespräches Geld geben oder auch nicht – Sie haben auf jeden Fall eine gute Tat geleistet, auf die Sie stolz sein können.

integration-1777536_640

Menschen sind Menschen sind Menschen!