Videos aus der Quarantäne, 20.3.2020: ModeratorIn in einem Gespräch sein.

20. März 2020

Videos aus der Quarantäne / 19.3.2020: Umgang mit Gefühlen, Einladung zum Gespräch

19. März 2020

Bitte wieder auf die Bilder klicken, um zu den Videos zu gelangen!

Videos aus der Quarantäne / 18.3.2020: Umgang mit Gefühlen

18. März 2020

Ich habe wieder zwei Videos aufgenommen, in beiden geht es um den Umgang mit Gefühlen, einmal aus der psychotherapeutischen Praxis, einmal aus der Hypnotherapie. Hier sind die Links:

Videos aus der Quarantäne: 17.3.2020

18. März 2020
für das Video bitte auf das Bild klicken

Für die Zeit der Quarantäne habe ich mir gedacht, dass es gut ist, ab und zu etwas von mir hören zu lassen. Bitte verzeihen Sie die laienhafte Aufnahme: ich bin besser als Psychotherapeutin als als Bloggerin 🙂

Corona-Update: Psychotherapie von zuhause aus ist jetzt ausnahmsweise möglich.

14. März 2020

Normalerweise ist es nicht erlaubt, Psychotherapie anzubieten, wenn wir uns nicht in der Praxis treffen. Diese Regelung ist zur Zeit ausgesetzt, weil die Verantwortlichen richtig erkannt haben, dass es nicht allen Menschen automatisch gut geht, wenn sie die meiste Zeit zuhause sind und sich in der Welt Situationen abspielen, die wir alle noch nicht so erlebt haben.
Darum ist es auch möglich, ab Montag mit mir zu telefonieren oder zu skypen, zu mailen oder zu chatten, wenn Sie nicht selbst in die Praxis kommen wollen oder können.
Bitte lassen Sie mich rechtzeitig wissen, wie Sie sich entscheiden – wenn ich nichts von Ihnen höre, nehme ich an, dass Sie zu mir in die Praxis kommen werden, und ich werde dort sein und mit Ihnen wie gewohnt arbeiten.

Ich bin folgendermaßen erreichbar:

Tel: 0699 / 105 76 441
Mail: reden@psychotherapie-kubin.at
Skype: maria,kubin (Achtung: Beistrich!)

Haben Sie keine Sorge, auch das geht vorbei!

Wir haben so etwas noch nicht erlebt, aber eines Tages wird es Vergangenheit sein, und wir werden darüber reden wie über alles andere, was wir so erlebt haben. Und wer weiß, welche guten Folgen das für die Welt, das Klima, die Wirtschaft oder das soziale Miteinander haben wird?

  • Halten Sie sich an die vorgeschriebenen Maßnahmen!
  • Genießen Sie die Zeit, die Sie haben, für Dinge, zu denen Sie sonst nicht kommen.
  • Üben Sie Achtsamkeit, Meditation und Entspannung, wenn Sie unruhig werden.
  • Seien Sie nett und aufmerksam im Umgang miteinander, achten Sie auf Menschen, die sich nicht so gut selbst helfen können – üben Sie Mitmenschlichkeit!

Und – wie gesagt – ich bin weiterhin für Sie da, persönlich, über Telefon oder Skype und freue mich, weiter mit Ihnen zu arbeiten.

Weihnachten 2019/20: einfach. richtig. schön / 6. Jänner

6. Januar 2020

6. Jänner: einfach alles einsetzen

Heute ist der letzte Tag der Weihnachtszeit, danach wird der Christbaum wieder abgeräumt und entsorgt, die Krippe verstaut, die Möbel wieder auf ihren angestammten Platz geschoben: es ist vorbei. War es das schon? Was können wir von dem heutigen, letzten Weihnachtstag noch lernen? Die Geschichte erzählt, dass drei Weise sich aufgemacht, alles hinter sich gelassen, ihren ganzen Reichtum und ihr ganzes Wissen eingesetzt haben, um etwas zu finden, auf das sie schon ihr ganzes Leben gewartet haben.

Wie oft sind wir im richtige Augenblick nicht mutig genug, obwohl wir im Grunde wissen, dass es das wert wäre? Wir zögern, weil wir absolute Sicherheit wollen, weil wir nicht versagen wollen, weil es uns dann doch zu riskant / unüberlegt / unvernünftig erscheint. Im Kinderbuch meiner Kinder gab es dafür die Chiffre: „Zu spät, Flaschenpost vorbei geschwommen!“

Seien Sie mutig! Das Jahr hat gerade erst begonnen: wagen Sie etwas, wovon Sie immer schon geträumt haben! Brechen Sie auf, machen Sie sich auf den Weg! Das Leben ist zu kurz für lange Überlegungen. Es gibt keine absolute Sicherheit, es wird immer ein Abenteuer bleiben. Aber sonst haben Sie nichts erlebt, worauf Sie stolz sein können. Die Mutigen belohnt das Leben. Fangen Sie an, was Sie immer schon probieren wollten, hören Sie auf mit dem Langweiligen, das Ihnen noch nie Freude gemacht hat. Was das konkret für Sie bedeutet, wissen Sie selbst ganz genau.

Setzen Sie – wie die drei Weisen – alles aufs Spiel, das Leben wird es Ihnen danken, Ihre Erinnerungen werden bunt sein, und das Wagnis ist es immer wert. Mitunter ist das Ziel das Ziel, mitunter der Weg, und manchmal sogar der Aufbruch schon.

Lassen Sie Ihre Angst, Ihr Sicherheitsbedürfnis, Ihre Sorgen hinter sich – das Leben wartet auf Sie! Haben Sie Freude daran!

P.S.: Ich bedanke mich bei allen, die meinem Blog / Newsletter durch diese Advents- und Weihnachtszeit gefolgt sind. Ich habe mich über jede positive Rückmeldung gefreut, auch wenn ich nicht allen persönlich antworten konnte. Bleiben Sie mir auf meinem Blog treu, ich werde versuchen, Ihre Erwartungen zu erfüllen. Herzlichen Dank und alles Gute im Jahr 2020.

Weihnachten 2019/20: einfach. richtig. schön / 5. Jänner

5. Januar 2020

5. Jänner: das Richtige erwarten

Die Weihnachtszeit geht langsam dem Ende zu, die Raunächte auch. Die alte keltische Tradition spricht von den 3 Schicksalsgöttinnen: der Göttin der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft, denen der heutige Tag gewidmet ist. Später wurden sie von den drei Heiligen Frauen abgelöst, und diese wieder von den drei Königen. Egal, was davon für Sie richtig erscheint: es ist ein Zeichen für die heilige Zeit, in der wir uns befinden.

Wie wir die Vergangenheit wahrnehmen, hängt stark davon ab, worauf wir unseren Fokus legen. In jedem Leben gibt es schwierige Erlebnisse: Abschiede, Misserfolge, Unfälle, Todesfälle, gebrochene Linien. Das gehört (leider!) zum Leben dazu, dagegen kann man nichts machen. Jedes Leben ist aber auch voll von Überraschungen, von Sonnenstunden und Freundlichkeiten, von Gesundheit und positiven Erlebnissen.

Die Frage ist immer, welche Gewichtung wir welchen Dingen geben: erlauben wir den schlechten Erfahrungen, die Gegenwart, und sogar die Zukunft zu bestimmen oder können wir sie irgendwann zur Seite legen? Es kann sein, dass man das nicht alleine schafft, und das muss auch niemand. Es ist (unter anderem auch) mein Job, Ihnen dabei zu helfen.

Denn wir nehmen die Gegenwart auf dem Hintergrund wahr, den wir uns schaffen. Wer sich als VersagerIn, VerliererIn sieht, wird nicht viel von sich erwarten, wird das Scheitern einplanen oder vorwegnehmen. Sich von den Lasten befreit zu haben, kann eine Möglichkeit sein, positiv in die Zukunft zu schauen und anzunehmen, dass es gut werden wird.

Probieren Sie das einmal, nur für dieses Jahr: es wird gut werden, trotz aller Schwierigkeiten, die sich auftun werden. All die Glückwünsche, die Sie in den letzten Tagen gehört und verteilt haben – die könnten wahr sein. Und es liegt sehr viel davon in Ihrer Hand! Es wird nämlich auch unendlich viele schöne Erlebnisse geben, gute Ausgänge, Erfolge, kleine und große. Geben Sie diesen auch Bedeutung, schieben Sie sie nicht achtlos zur Seite! Wer den Fleck auf der Bluse sieht, muss auch die Stellen sehen, die sauber geblieben sind, sonst ist man nicht fair dem Leben gegenüber.

Erwarten Sie viel Gutes, Ihre Erwartung bestimmt Ihre Wahrnehmung, und diese wiederum Ihre Erlebnisse! Alles Gute für die Zukunft!

Weihnachten 2019/20: einfach. richtig. schön / 4. Jänner

4. Januar 2020

4. Jänner: das lange Jahr

Jedes Jahr dauert gleich lang (von der Tatsache, dass es Schaltjahre gibt, einmal abgesehen). Jedes Jahr startet am 1. Jänner und endet am 31. Dezember. Das wird auch heuer nicht anders sein. Und viele Menschen beklagen, dass sie das Gefühl haben, die Zeit vergeht immer schneller, je älter sie werden. Es gibt also nichts, was das Jahr (oder das ganze Leben) in irgendeiner Weise verlängern könnte. Nicht äußerlich jedenfalls.

Aber Sie können den Lauf der Zeit sehr wohl bestimmen. Sie können eine Strecke von A nach B zwar kilometermäßig wenig verändern, aber die Zeit, die Sie darauf unterwegs sind, sehr wohl: Sie können langsamer gehen. Sie können Pausen machen, die Aussicht genießen, den Wind spüren, eine Blume betrachten. Sie können die Zeit beinahe still stehen lassen, wenn Sie jeden Atemzug bewusst machen.

Mit 12 Jahren ist mir der Ablauf der Zeit das erste Mal so richtig bewusst geworden, und so bin ich damals, am Ende der Ferien, zu der Entscheidung gekommen, dass ich mir diesen einen Augenblick für immer merken möchte. Ich bin an unserem Ferienort gestanden, habe auf den See und den Berg dahinter geschaut und habe mir vorgenommen, dieses Bild für immer innerlich zu speichern, weil ich diesen Sommer nie vergessen wollte (es gab noch keine Handys damals, aber das hätte es im Grunde auch nicht verändert). Es ist mir gelungen. Ich erinnere mich, auch jetzt, viele Jahrzehnte später, noch genau an diesen Moment.

Sie können also ganz viel Zeit gewinnen, wenn Sie bewusst Momente speichern, sie mit viel Aufmerksamkeit wahrnehmen und beschließen, nicht durch das Jahr zu hetzen, sondern einen Spaziergang daraus zu machen, für den Sie sich viel Zeit nehmen.

Es wird sich äußerlich nicht viel verändern, Ihre Umgebung wird es kaum wahrnehmen, aber Sie können das Jahr deutlich verlängern und den Lauf der Zeit verlangsamen!

Weihnachten 2019/20: einfach. richtig. schön / 3. Jänner

3. Januar 2020

3. Jänner: in guten und in schweren Zeiten

Wir denken in diesen ersten Tagen eines Jahres oft auch mit Bangen an die Zukunft: was wird sie auch an Schwerem bringen? Wird es uns gelingen, das Jahr gut zu bestehen? Werden wir es ganz erleben dürfen, und gilt das auch für die Menschen, die wir lieben? Wir sorgen uns um unsere Kraft, unsere Fähigkeiten, standhaft zu bleiben, um unser Glück.

Was auch immer heuer geschehen wird: bleiben Sie freundlich mit sich! Sie sind es wert, auch wenn Ihnen nicht alles so gelingt, wie Sie es sich gedacht haben. Sie werden irgendwann heuer erschöpft sein, depressiv, müde, hoffnungslos, gelangweilt, vielleicht sogar verzweifelt. Es wird Ihnen so manches nicht so sonderlich gut gelingen, bei einigen Projekten werden Sie scheitern oder aufgeben müssen. Das macht nichts, das ist vollkommen undramatisch. Es gehört einfach zum Leben dazu und zeigt lediglich, dass Sie ein ganz normaler Mensch sind. Wir haben nur dieses eine Leben (soweit wir wissen), und wenn wir die meiste Zeit damit verbringen, unzufrieden mit uns zu sein, uns ständig verurteilen, weil uns etwas nicht so gelungen ist, wie wir es wollten, dann vertrödeln wir wertvolle Zeit!

Ich habe in der Therapie aufgehört, von „Selbstliebe“ zu sprechen – damit können viele Menschen wenig anfangen, weil es so schwer erreichbar zu sein scheint. Ich spreche lieber von „Freundlichkeit mit sich selbst“ – das scheint einfacher zu sein. Seien Sie also freundlich mit sich, wenn Ihnen manches nicht gelingt: Sie scheitern in manchen Dingen, aber die meisten Aufgaben gelingen Ihnen ja doch. Und wenn Sie nicht freundlich mit sich sind, dann sind Sie ständig auf andere angewiesen, das ist doch ziemlich riskant und meistens unbefriedigend, weil wir von außen nie so viel Lob bekommen können, wie wir verdienen, denn wer sieht schon, was wir alles leisten? Und behalten Sie den Humor, das macht es leichter. 

Sich selbst zu mögen ist nicht so schwer wie es manchmal klingt. Es geht ja nur darum, zu akzeptieren, dass wir menschlich sind und nicht perfekt. Und das ist ja genau das, was wir sein sollen: Menschen! Ich mag den Weihnachtsspruch: Mach es wie Gott – werde Mensch!

Also: bleiben Sie mit sich freundlich, in guten und in schweren Zeiten!

Weihnachen 2019/20: einfach. richtig. schön / 2. Jänner

2. Januar 2020

2. Jänner: guten Anfang!

Wenn Sie auf das Jahr schauen – was steht an, was erwartet Sie so? Welche großen und kleinen Termine stehen schon in Ihrem Kalender? Wichtige Veranstaltungen, Familienfeste, Geburtstage, Lebenswenden – oder auch kleine Dinge: wann fängt die Arbeit wieder an: heute, morgen, am 7. Jänner? Es werden gewohnte Abläufe dabei sein, aber auch so manche Herausforderungen, die Sie dieses Jahr bestehen müssen.

Sie werden viel machen heuer, viel in Angriff nehmen, viel vollenden, einiges beginnen, ohne es fertig machen zu können. Es ist sehr zu hoffen, dass wir am Ende dieser 366 Tage darauf zurückschauen und uns denken: wow, was für ein Abenteuer! Es geht nicht (nur) darum, brav und anständig zu sein, und wenn Sie sich später an das Jahr 2020 erinnern, werden Sie sich nicht daran erfreuen, dass Sie brav Ihre Steuern bezahlt und Ihre Wohnung sauber gehalten haben. Es geht um die Freude, die Sie gehabt und die Sie verbreitet haben – das kann Ihnen in Erinnerung bleiben. Vieles versinkt im Strudel der Zeit – leben Sie so, dass etwas bleibt, woran Sie gerne denken!

Aber achten Sie auch darauf, dass Sie nicht einfach aktiv sind um des Aktivseins willen! Erschöpfen Sie sich nicht in fruchtloser Anstrengung! Tun Sie das, was notwendig ist, was Freude verbreitet, was getan werden soll, und dann ruhen Sie wieder! Achten Sie darauf, dass Ihre Taten und Handlungen ein Ziel und einen Endpunkt haben, damit Sie nicht ohne Sinn und Zweck einfach durch Ihr Leben trudeln!

Mischen Sie Aktivität und Ruhe gut, finden Sie eine Mischung, die Sie zufrieden macht, damit Sie am Ende des Jahres mit sich und mit Ihren Taten zufrieden sein werden – es liegt (auch) in Ihrer Hand, wie Sie dieses Jahr in Erinnerung haben werden!