Posts Tagged ‘Erwartung’

Weihnachten 2019. einfach. richtig. schön. / 15. Dezember

15. Dezember 2019

15. Dezember: Freuet euch!

Der dritte Adventsonntag ist der Tag der Freude. Auf traditionellen Adventskränzen hat diese Kerze eine rosa Farbe, um sie von der restlichen Zeit abzugrenzen. Ist von der Tradition her die Adventszeit eine Fastenzeit, um auf Weihnachten vorbereitet zu sein, so ist der heutige Tag von diesem Fasten ausgenommen gewesen – Freuet euch! Weihnachten ist nahe!

Wir wissen heute kaum noch etwas von einem Unterschied, wir wissen kaum noch etwas über die ursprüngliche Bedeutung der Adventszeit, für uns ist es die Vorweihnachtszeit geworden, und es ist das Fasten aus dieser Zeit fast ganz verschwunden, weil wir damit wenig anfangen können. Dazu kann man stehen, wie man will, es ist so. Aber schade finde ich, dass das Warten so wenig zelebriert wird, und damit die Vorfreude, die Spannung, die Erwartung.

Ich habe letztens auf einer Sprüche-Plattform gelesen: „Ich will ja keine Panik verbreiten, aber laut meinem Adventskalender ist Weihnachten schon vorbei.“ Ich mag lustige Sprüche, aber der macht mich nachdenklich: ist es wirklich so schwer, zu warten? Was wird mit der Vor-Freude, wenn man sich alles immer sofort gönnt? Warten ist eine besondere Zeit, mit einer besonderen Qualität. Warten kann ein bisschen kribbelig machen, neugierig, oder auch ruhig, weil man weiß, dass das, was man erwartet, auch sicher kommen wird.

Warten Sie also ganz bewusst, damit Sie sich freuen können. Als Übung: setzen Sie sich vor das Essen und fangen Sie nicht sofort an, geben Sie sich eine Minute (in der Zeit hat man früher das Tischgebet gebetet). Freuen Sie sich auf den Geschmack, genießen Sie diese Vorfreude. Und dann: freuen Sie sich auch auf Weihnachten! Genießen Sie die Vorfreude auch hier!

Weihnachten 2019: einfach. richtig. schön. / 13. Dezember

13. Dezember 2019

13. Dezember: Glaube und Aberglaube

Freitag, der 13.! Das ist für viele Menschen ein Grund, sich zu fürchten. Sie gehen besonders vorsichtig an alles heran, und vor allem: sie erwarten das Schlechte. Es passiert wahrscheinlich an diesem Tag genauso viel oder wenig wie an allen anderen Tagen, aber heute sagt man: klar, dass es so kommen musste, es ist ja Freitag, der 13.!

Das bringt mich zu dem spannenden Thema der Erwartung, des Vorurteils, auch bekannt als „self fullfilling prophecy“. Wir erleben sehr häufig das, was wir erwarten, weil wir eben genau darauf unsere Aufmerksamkeit richten. Mir fällt das oft auf, wenn ich in ein andere Stadt fahre und dort Gebäude anschaue, von denen ich gelesen habe: die sind wirklich schön! Wenn ich aber mit derselben Vorerwartung die Häuser meiner Stadt ansehe, kann ich erkennen, dass die auch sehr schön sind. Wir sehen das, was wir erwarten. Das gilt für das Schöne wie für das Schlechte.

Glaube ist nicht das Gegenteil von Aberglaube, also nicht die Sicherheit, dass alles gut gehen wird (das ist auch Aberglaube). Glaube ist das Vertrauen, dass wir nicht alleine sind, egal, wie es geht. Dass wir von etwas getragen sind, das größer ist als wir – wie auch immer wir das nennen: Liebe, höhere Macht, Energie, Gott.

Ich glaube an das Gute in der Welt, ich glaube, dass dieses Gute immer stärker ist als das Böse. Ich glaube, dass in uns allen das Gute gewinnt, dass die Liebe größer ist als der Hass, dass die Freude mehr bewirkt als die Traurigkeit und dass wir es miteinander „einfach richtig schön“ haben können!

Raunächte 8: 1. Jänner: Gutes Neues Jahr!

1. Januar 2017

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Heißen Sie es einfach willkommen, dieses Jahr!

Lassen Sie sich darauf ein, nachdem Sie sich vom alten Jahr getrennt haben.

Freuen Sie sich  – ein bisschen wie ein Kind – auf all das, was es Ihnen bieten wird.

Willkommen im neuen Jahr!

Alles Gute für 2017!