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Ein gutes Jahr: Ekstase 2021

12. Juli 2021

Die Fußball-EM ist vorbei, das hat in den letzen Wochen viele Menschen in Ekstase gebracht. Einmal, weil Fußball immer für Überraschungen gut ist, ein gutes Spiel kann wirklich spannend sein! Dann, weil es Nationaleifer hervorruft, dabei auch Parteilichkeit mit Ländern, die man eher mag oder die man aus Prinzip nicht ausstehen kann (denen gönnt man den Auf- oder Ausstieg).

Und nicht zuletzt, weil es endlich wieder einmal etwas war, was nicht mit Krankheit, Vorsicht und Impfung zu tun hatte – das hatten wir schon dringend notwendig – ein Stück Normalität nach all dem Wahnsinn.

Richtig viel Freude macht auch der Sommer: Ferien, Urlaubszeit, Freibad / See / Meer, Sonnenblumen, Urlaubslektüre, Sandspielsachen, Sport, Spielen, Faulenzen …

Diese Zeit im Jahr ist mit viel Freiheit verbunden, alles muss nicht so schnell gehen, selbst wenn man nicht im Urlaub ist, fühlt es sich ein bisschen danach an: Freiluftkino, Open Air Konzerte oder einfach beisammen sitzen mit lieben Menschen.

Ek-stase kommt von außer-sich-sein. Es ist mit der Erlaubnis verbunden, nicht so ganz vernünftig zu sein, mehr mit dem Körper als mit dem Verstand zu denken, und den Alltag eine Zeit lang zu verlassen.

Was bringt Sie dazu, einmal alles um sich zu vergessen? Einmal un-vernünftig zu sein, ir-rational, ganz frei von Zwängen? Was machen Sie mit solcher Lust, dass der Körper „über den Kopf“ triumphiert?

Lust aufs Leben bringt uns dazu, und auch Lust am Leben. Lust ist ja prinzipiell etwas, das uns leicht in Ekstase bringt. Lust ist körperlich.

Und der Körper will seine Lust auch leben können. Er will spielen dürfen, frei sein, Spaß haben. Als Kind hatte ich immer unglaubliche Spaß daran, so hoch zu schaukeln, dass es in meinem Bauch gekribbelt hat – diese Mischung aus etwas Angst und Freude war total lustvoll.

Essen macht Lust, Tanzen macht Lust, Sex macht Lust – Leben macht Lust aufs Leben.

Wenn wir der Lust nachgeben, wenn wir uns hingeben an eine Sache, dann erfahren wir dieses Gefühl, außer uns zu sein.

Lust ist ein Stück Himmel auf Erden, wenn wir uns dieser Lust hingeben, erfahren wir, dass wir außer uns selbst sind – im „Himmel“.

Erlauben Sie sich das in dieser Woche besonders: ein Stück Himmel auf Erden!

Geraten Sie in Ekstase, kommen Sie in den Himmel!

Wir wissen nicht, ob es ein Leben nach dem Tod gibt, aber wir sind ganz sicher, dass es eines DAVOR gibt – lassen Sie sich das nicht entgehen!

Weihnachten 2019: einfach. richtig. schön. / 16. Dezember

16. Dezember 2019

16. Dezember: richtig frei haben.

Noch eine Woche arbeiten, dann ist für viele Menschen (vor allem die mit Kindern) Urlaub angesagt. Die Feiertage wollen gestaltet und geplant werden, das haben Sie vermutlich schon (begonnen). Und dann gibt es noch die echte Frei-Zeit, ohne Feiern, ohne Verwandtenbesuche, ohne Verpflichtungen. Wie gut geht es Ihnen in dieser Zeit? Wissen Sie etwas mit sich anzufangen?

Wie wir die Zeit gestalten, die wir für uns haben, ist sehr unterschiedlich, wichtig scheint mir nur, dass es wirklich eine „andere“ Zeit ist, dass wir also nicht dasselbe tun wie sonst eh auch immer. Oft müssen wir wegfahren, um aus dem Alltag wirklich aussteigen zu können. Gut so, wenn Sie das machen, aber es ist auch gut, zuhause zu bleiben – wenn wir diese Zeit tatsächlich besonders verbringen, anders als sonst, Dinge tun, für die wir uns sonst keine Zeit nehmen, mit sich selbst in Kontakt kommen.

Das alles geht nur, wenn wir eine gewisse innere Ruhe haben, und die wiederum gelingt uns nur, wenn wir mit uns selbst und unserer Welt im Reinen sind. Wenn es etwas gibt, das uns belastet, dann müssen wir das immer verdrängen, das ist anstrengend. Und besonders in ruhigeren Phasen drängt das an die Oberfläche. Versuchen Sie also, sich diesen Themen zu stellen – führen Sie ein klärendes Gespräch, nehmen Sie die Dinge in Angriff, die erledigt gehören, stellen Sie sich ihren Gefühlen. Wenn Sie dabei Hilfe brauchen, holen Sie sich das, aber verschieben Sie es nicht weiter – das sollte Ihnen Ihre Ruhe wert sein!

Wenn Sie heute noch damit beginnen, haben Sie bis zu den freien Tagen schon ein gutes Stück geschafft. Schieben Sie es nicht länger auf, fangen Sie heute damit an, damit Sie dann einfach richtig frei haben können!

Die „Haushaltsviertelstunde“

10. November 2015

hand-226707_1280Ich bin eine vielbeschäftigte Frau, und ich stehe nicht auf Hausarbeit. Wenn ich abends heim komme, habe ich keine Lust darauf. Aber alles am Wochenende zu machen ist auch ungut.

So habe ich die „Haushaltsviertelstunde“ eingeführt: jeden Tag eine Viertel Stunde Hausarbeit. Nicht weniger, aber auch gar keinen Fall mehr. Das klingt leicht, ist es auch. Aber man muss sich genau daran halten: wenn man dann noch „das schnell fertig macht, diese Lade aufräumt und dort hinten auch noch, wenn ich schon dabei bin“, und damit oft viel länger braucht als ausgemacht, dann merkt sich das der Teil in mir, der sich sowieso schon schwer motivieren lässt, und morgen wird er sich weigern, mitzumachen. Dann habe ich „Kopfweh“, oder sonst etwas „Wichtiges zu tun“ – dann geht es wieder mit den Ausreden los, die ich schon auswendig kenne. Also: Verlässlichkeit ist wichtig

Das gibt es nicht nur für den Haushalt!

office-985826_1920Auch Sie haben sicher Dinge, die Sie liebend gerne aufschieben. Das ist verständlich, aber dadurch verschwinden diese Dinge ja leider nicht, sie werden nur mehr. So lade ich Sie ein, sich auch dafür eine Viertelstunde Zeit zu nehmen: die „Büroviertelstunde“, die „Aufräumviertelstunde“, aber auch die „Sportviertelstunde“, die „Pflegeviertelstunde“ oder die „Meditationsviertelstunde“. Die „Gesprächsviertelstunde“, die „Vokabellernviertelstunde“, die „Spielviertelstunde“,…

„Was ist schon eine Viertelstunde? Das reicht doch nie!“

Stimmt. Es gibt immer viel mehr zu tun, als sich in einer Viertelstunde ausgeht. Aber Sie wissen schon: auch eine Reise von 1000 Meilen fängt mit dem ersten Schritt an. Es ist viel leichter, große Projekte in kleine, überschaubare Einheiten zu zerteilen, die wir dann auch tatsächlich machen. Nehmen Sie sich so wenig vor, dass Sie in der Lage sind, das auch zu tun. Was ist schon eine Viertelstunde? So viel geht immer, wirklich.

Sie geben Ihrem Unbewussten damit eine wichtige Botschaft:

success-938339_1280Die Botschaft: Dinge, die ich mir vornehme, erledige ich auch. in kleinen Schritten, aber ich kann mich auf mich verlassen. Wenn Ihr Unbewusstes diese Botschaft erhält, wird es Sie auch bei größeren Projekten unterstützen. Denn das Unbewusste macht einfach das, was es von Ihnen gelernt hat: Hat es gelernt, dass auf große Sprüche nichts folgt, strengt es sich auch nicht an, wenn ein weiterer Vorsatz daherkommt. Aber wenn es merkt, dass Sie Dinge, die Sie sich vornehmen, auch gehalten werden, dann wird es Sie auch dabei unterstützen.

Ich unterhalte mich gerne mit Ihnen darüber.

Wenn Sie Hilfe brauchen, sich besprechen wollen oder auch jemanden, die Sie auf Ihrem Weg begleitet, dann bin ich gerne für Sie da. Rufen Sie mich an, mailen Sie mir oder machen Sie online einen Termin für ein Gespräch aus. Ich antworte – wenn ich mit meiner Viertelstunde fertig bin… ;).

Frei haben

15. Juli 2015

SonnenblumenEs ist Urlaubszeit. Die Kinder haben Ferien – erinnern Sie sich noch, was das bedeutet hat, damals? Eine gefühlt Ewigkeit lang nichts tun müssen: ausschlafen können, keine Aufgaben machen, nirgends hin müssen, Freunde treffen, ins Bad gehen, Eis essen,…

Wie ist es jetzt? Wie gestalten Sie Ihre freie Zeit?

Bleiben Sie daheim, fahren Sie weg? Aber egal, wofür Sie sich entscheiden, ist die Frage immer noch: haben Sie denn auch wirklich frei, wenn Sie Urlaub haben? Oder gestalten Sie Ihre Einteilung so, dass Sie vor lauter Freizeitstress wieder nicht zum Entspannen kommen?

Was mache ich eigentlich, wenn ich nichts zu tun habe?

Wie geht es mir mit mir dabei?

Oder, wenn Sie mir schon eine Weile folgen: was macht meinem inneren Kind Spaß? Und tue ich auch Dinge, die diesem inneren Kind Freude machen?

Was geschieht eigentlich, wenn ich mich “gehen lasse”?

Urlaub ist eine Zeit, in der wir uns und einander einmal anders erleben können: entspannter, ausgeruhter, zentrierter. Ich kann mir Zeit nehmen für meine Bedürfnisse und die meiner Lieben. Da geht es dann darum, einander die Wünsche zu sagen und Lösungen zu finden, wie wir auf einen gemeinsamen Nenner kommen können.

In diesem Sinne wüschen ich Ihnen einen schönen Urlaub!

Wenn Sie mit mir darüber reden wollen, dann können Sie das gerne tun – sofern ich nicht auf Urlaub bin ;)! Rufen Sie mich an, schreiben Sie mir oder suchen Sie online einen Termin aus, ich unterhalte mich gerne mit Ihnen über Ihre Themen!