Posts Tagged ‘Gutes wahrnehmen’

Tag- und Nachtgleiche

20. März 2017

 

day-1552119_1280Heute haben der Tag und die Nacht die gleiche Länge: gleich lange ist es hell wie dunkel. 

Ich habe ja den Eindruck, dass das fast programmatisch für das Leben ist: (mindestens) gleich oft ist es dunkel wie hell, gleich oft leicht wie schwer. 

Ich höre oft, dass viele Menschen meinen, dass es mehr Schlechtes als Gutes auf der Welt gibt, dass die Welt „früher besser“ war als heute, dass alles „den Bach hinuntergeht mit unserer Zeit und Kultur“. Ich sehe das nicht so. Wenn das so wäre, dann müsste die Welt schon längst untergegangen sein, denn Aussagen wie diese finden wir schon bei den alten Römern (“ o tempora, o mores“ – Welche Zeiten, welche Sitten!)

Im Gegenteil: die meisten von uns bemühen sich, das Gute zu tun, richtig zu handeln, gutepeople-1209916_1280 Dinge für sich und ihre Lieben zu bewirken. Und viel mehr Dinge im Alltag gelingen als scheitern. Wir dürfen dabei die vielen kleinen Situationen im Blick behalten: dass wir erfolgreich aufgestanden sind, uns gewaschen haben und etwas zum Anziehen gefunden haben. Und das geht den ganzen Tag so weiter: wir kommen in die Arbeit, erledigen unsere Aufgaben, ganz besonders die kleinen, unauffälligen, sind in Kontakt mit den KollegInnen, finden Lösungen, essen ohne alles zu verschütten, kommen heim, sind in Beziehungen, bei denen wir die meiste Zeit nicht in Konflikt sind, etc. 

Ich weiß, das sind keine HeldInnentaten. Aber das müssen sie auch nicht sein. Sie sind uns
gelungen, um das geht es. Denn die kleinen Misserfolge bewerten wir ja auch, und werten sie meist sehr viel stärker. Wenn wir zB einen Fleck auf die Kleidung machen, finden wir das schlimmer als die Tatsache, dass wir das an anderen Tagen nicht haben. Wenn wir bei einer Aufgabe scheitern erklären wir uns zu VersagerInnen, nicht aber zu SiegerInnen, wenn wir eine gut gelöst haben.

Erlauben Sie sich also, die hellen Seiten Ihres Lebens zu sehen, glauben Sie an das Gute in Ihnen, in Ihren Handlungen. Ich habe letztens den schönen Satz von Macrina Wiederkehr  gelesen: 

Hilf mir, die Wahrheit über mich selbst zu glauben,
egal, wie schön sie ist.
Das wünsche ich Ihnen: glauben Sie an das Schöne.
In sich, in Ihrer Umgebung, in der Welt, im Leben.

 

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Erwartungen an das Leben

8. August 2016

sky-1188689_1280Die Hälfte des Sommers ist vorbei – wie war er bis jetzt? Mit welchen Erwartungen sind Sie in diesen Sommer gegangen, was davon hat sich erfüllt, was sollte – und kann! – noch auf Sie zukommen?

Die Hälfte des Jahres ist vorbei – wie war es bis jetzt? Mit welchen Erwartungen  sind Sie in dieses Jahr 2016 gegangen, was davon hat sich bis jetzt erfüllt, was sollte noch kommen?

Was können Sie dazu beitragen?

Viele Dinge sind außerhalb unseres Einflusses: das Wetter, die meisten politische Ereignisse, Klimakatastrophe, Amokfahrten und Terroraktionen. Das Schicksal, im weitesten Sinne.

Aber Vieles liegt auch an unseren Erwartungen: wir sehen das, was wir erwarten! Es ist erstaunlich und immer wieder spannend, wie sehr unsere Erwartungen unsere Wahrnehmung beeinflussen. Geben Sie einmal „Gorilla Experiment“ im Netz ein und schauen Sie das Video dazu an. Das hat meine Einschätzung über das, was wir für wahr halten sehr beeinflusst!

colorful-umbrellas-1492095_1280Wie denken Sie über das Leben?

Wir können nur schwer erwarten, dass wir Gutes und Positives erfahren, wenn wir Negatives und Schlechtes erwarten und vornehmlich wahrnehmen. Die Medien tun natürlich ihren Teil dazu, aber es liegt auch an uns, daran zu denken, dass das, was in den Nachrichten kommt, immer nur ein kleiner Teil dessen ist, was in der Welt geschieht. Es gibt schlimme Katastrophen, menschengemacht oder von der Natur verursacht, darüber brauchen wir nicht zu diskutieren. Aber das ist nicht alles: es gibt immer mehr Positives als Negatives, im Großen wie auch in unserem kleinen Leben.

Suchen Sie das Positive!

CIMG9955Es ist nie weit: ein Sonnenstrahl, eine Tasse Kaffee, der Duft frischer Wäsche, eine Blume, ein Lächeln, ein nettes Wort. Es sind die vielen kleinen Dinge, die zählen! Und es gibt genug davon, in jedem Leben, an jedem Tag. Ich habe einmal gehört: wollen wir Goldgräber sein oder Mistkäfer? Wir finden das, was wir suchen!

Ich wünsche Ihnen, dass Sie auf einem guten Weg sind: durch den Sommer, durch das Jahr, durch Ihr Leben. Wenn Sie es möchten, begleite ich Sie auch gerne ein Stück weit, bis Sie das Positive wieder sehen können. Es ist immer da, trotz aller Widrigkeiten! Reden Sie mit mir: kontaktieren Sie mich über das Telefon oder online. Ich freue mich darüber, mit Ihnen reden zu können!