Posts Tagged ‘neuer Aufbruch’

Sommerreihe 2018: nach Lust und Laune 12: Auf Wiedersehen – und auf ein Wieder-Sehen

17. September 2018
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Auf Wiedersehen – und auf ein Wieder-Sehen
Wir sind am Ende des Sommers angekommen, und auch am Ende der Sommerreihe „nach Lust und Laune“. Ich bedanke mich bei Ihnen für Ihr Mitlesen, hoffe, dass Sie das eine oder andere Interessante erfahren konnten und bei den Experimenten hoffentlich erlebt haben, wie Sie mit Ihren „Dinosauriern“ umgehen können.
Nach dem „launigen“ Sommer geht es jetzt wieder ernst weiter – auf meiner Homepage können Sie mir weiter folgen, Sie müssen sich dort nur eintragen, dann bekommen Sie wöchentlich meine neuesten Blog-Einträge per mail zugesandt.
Das Thema, das uns dort in den nächsten Wochen beschäftigen wird, ist das „Beziehungsweise-ABC“: Woche für Woche werde ich nach dem Alphabet Themen rund um Beziehung „durchbuchstabieren“, von A wie Anfang bis Z wie Zufriedenheit.Falls Sie Themen haben, zu denen Sie möchten, das ich etwas schreibe, bitte senden Sie mir ein Mail, dann werde ich Ihre Anregung aufnehmen, wenn mir das irgendwie möglich ist. Wenn Sie das tun möchten, bitte klicken Sie
HIER und teilen Sie mir Ihren Wunsch mit.
Ich freue mich über alle, die mitlesen, oder auch mitdiskutieren. In diesem Sinne: einen guten Start in den Herbst, und ich hoffe, wir treffen einander auf meinem Blog wieder!
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Experiment 12: dem Blog folgen (falls Sie das nicht ohnehin schon tun..)
 
Bitte machen Sie es einfach jetzt gleich: klicken Sie auf den Button „diesem Blog folgen“ auf der Startseite rechts und tragen Sie sich dort ein. Sie sichern sich damit die Zusendung aller zukünftigen Blog-Einträge: das Beziehungs-ABC, das im Oktober starten wird, und viele andere interessante Beiträge rund um Leben, Lieben, Lassen, Lust und Launen.
Ich freue mich, wenn Sie auch gelegentlich einen Kommentar dazu geben, wenn Ihnen etwas besonders wichtig erscheint oder Sie auch eine andere Meinung haben.
Sollten Sie bereits einE regelmäßige LeserIn meines Blogs sein, sage ich Ihnen hiermit, dass ich mich über Sie besonders freue!
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Jean P.: Das Leben ist gut, und es ist gut, am Leben zu sein!

23. April 2018

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Jean P hat, nach seinem Autounfall, der ja so glimpflich verlaufen ist, tatsächlich viel verändert. Er ist aus dem gemeinsamen Haushalt ausgezogen und lebt nun in einer ganz anderen Gegend: nicht mehr in der Stadt sondern am Land. Und er hat sich einen kleinen Hund zugelegt, was ihn dazu bringt, viel spazieren zu gehen.

nature-3294681_640„Jetzt, im Frühling, ist es so schön draußen: überall blüht es, die Vögel zwitschern und die Wärme lockt auch die Menschen aus den Häusern. Sie schauen alle neugierig, wer der neue Mann im Dorf ist, aber das ist in Ordnung. So soll es wohl sein. Und der Hund bringt uns dann leicht ins Gespräch. Die Menschen sind nett.“

Das aus Ihrem Mund zu hören, gefällt mir sehr gut. Es freut mich, dass Sie das sagen, und auch so fühlen.

„Ich habe wirklich das Gefühl, dass das Leben gut ist, und dass es gut ist, am Leben zu sein. Es ist ein neuer Aufbruch, den ich sehr genieße. Wenn ich daran denke, wie verzweifelt ich noch um Weihnachten herum war, wie sehr mir das Leben gegen den Strich gegangen ist! Und jetzt: ich feiere das Leben jeden Tag. Aber ich bin natürlich nicht dumm: ich weiß auch, dass sich dieses Gefühl wieder ändern kann. Ich habe das schon zu oft erlebt.“

Ich habe von einem Mann gehört, der hatte eine schwere Krankheit, die ihn mehrere Wochen jährlich ans Bett gefesselt hat. Damit ihm diese Zeit nicht zu lang vorgekommen ist, hat er sich in den guten Monaten immer Bücher ausgesucht, die er sich ans Bett gelegt hat für den Fall seiner nächsten Krankheit. Damit es ihn nicht völlig überrascht hat sondern er schon vorbereitet war.

bear-3214226_640„Das klingt so, als ob sich der Mann mit seiner Krankheit abgefunden hätte. Ist das wirklich gut so? Soll man nicht dagegen ankämpfen, so gut es geht?“

Ja, ich finde, man soll kämpfen, so gut es geht. Aber wenn nichts mehr geht, dann ist es auch gut, sich in sein Schicksal einzufinden. Und die Tatsache, dass er sich Bücher ans Bett gelegt hat, heißt ja nicht, dass er nicht mehr gekämpft hat sondern dass er gut für sich gesorgt hat, falls es wiederkommt. Und bei ihm war es eine körperliche Erkrankung, die chronisch war: es war klar, dass sie wiederkommen würde.

Jean P überlegt, was das für ihn konkret bedeuten könnte, aber im Moment ist er so guter Laune, dass ihm schon alleine die Idee, sich auf eine weitere Depression einzustellen oder vorzubereiten, zu weit weg erscheint, und deshalb lassen wir diesen Plan und freuen uns, dass es ihm so gut geht.